Mit jedem Tag wird unser gemeinschaftliches Wohnprojekt ein Stück greifbarer. Die Planungen gehen weiter und werden immer detaillierter: Wir überlegen gerade, wie unser Gemeinschaftsraum aussehen und sich anfühlen soll, welche Funktionen er erfüllen muss und wie wir ihn so gestalten können, dass er wirklich ein Ort für alle wird. Inklusive der Lage der Steckdosen.
Daneben tauchen wir zunehmend in die vielen Alltagsfragen des gesamten Hauses ein. Dinge wie die Position der Briefkästen, die Größe der einzelnen Fächer oder die Gestaltung der Außenbeleuchtung. Klingt vielleicht banal, aber genau diese Entscheidungen werden uns zukünftig freuen oder nerven.
Auch mit unserer Gruppe geht es gut voran. Wir lernen einander immer besser kennen und wachsen weiter zusammen. Ein wichtiger Teil davon ist die Biografiearbeit, mit der wir wieder begonnen haben. Dabei erzählen sich zwei PartnerInnen gegenseitig das, was sie von ihren Lebensgeschichten teilen wollen, und stellen anschließend – über Kreuz – der ganzen Gruppe das Gehörte vor. Das schafft Nähe, neue Einsichten und sorgt dafür, dass wir nicht nur als Planungsgruppe zusammenfinden, sondern auch als Gemeinschaft.
Somit wird, Schritt für Schritt, aus unserer Idee ein realer Ort, an dem wir gemeinsam zuhause sein möchten.


